Stadtportrait (Ortsteile)

Die Stadt Gützkow ist eine Kleinstadt die im geographischen Zentrum Vorpommerns, südlich der Hansestadt Greifswald, Sie liegt unweit der Peene. Gützkow gehört seit 2005 zum Amt Züssow. Sie ist die einzige Stadt im Amt. Seit dem 13. Juni 2004 gehört die Gemeinde Breechen, zum 01.01.2010 auch die Gemeinde Lüssow zu Gützkow.
Lage von Gützkow

Geografie und Verkehr

Gützkow liegt an dem Flüsschen Swinow, das südlich der Stadt in die Peene mündet. Durch den Ort führt die B 111 – seit 2005 Umgehungsstraße – 2 km westlich befindet sich die A 20, welche über die Anschlussstelle Gützkow zu erreichen ist. Im östlichen Teil der Stadt befindet sich der Kosenowsee.

Ortsteile

  • Stadt Gützkow
  • Schulzenhof (seit 1913)
  • Owstin (seit 1928)
  • Pentin (seit 1928)
  • Wieck (seit 1928)
  • Meierei (Vorwerk von Wieck) (seit 1928)
  • Breechen (seit 1. Januar 2005)
  • Neuendorf (seit 1. Januar 2005)
  • Lüssow (seit 1. Januar 2010)
  • Kölzin (seit 25. Mai 2014)
  • Dargezin (seit 25. Mai 2014)
  • Fritzow (seit 25. Mai 2014)
  • Upatel (seit 25. Mai 2014)
Gützkow

Geschichte

Mit der Völkerwanderung um 400 n.Chr. verließen die Germanen diese Gegend, wurde auch das Gebiet um Gützkow fast menschenleer. Neue Ansiedler wanderten im 6. und 7. Jahrhundert ein, slawische Volksstämme, die Ackerbau, Viehzucht, Fischfang und Imkerei betrieben.Gützkow wurde Sitz eines slawischen Fürsten. Zum Bau von Fürstensitz und Tempel war hier eine gute, übersehbare und verteidigungsfähige Stelle gefunden. Die Gützkower Hügel (Schloßberg, Stadtberg) waren  durch den Swinowbach und die Peene von drei Seiten von Wasser und bis zu 500 Meter breiten sumpfigen Wiesen umgeben. An der vierten Seite war der Kosenowsee vorgelagert, der beidseitig nur einen schmalen Zugang zum Ort gewährte. Gützkow war weltliches Herrschaftszentrum und auch kultischer Mittelpunkt eines großen Umkreises. Dies bedeutet, dass in Gützkow viel Volk zusammenströmte.

Der Ortsname wird in ältesten schriftlichen Überlieferungen mit “Gokecowe’ “Gotzekowe” und “Gotzkovborg” angegeben. Wird nun der slawische Wortstamm “Gost” mit dem deutsch “Gast” gleichgesetzt trägt der Ortsname die schöne Bedeutung “Ort der Gäste” ! Das slawische Herrschaftsgebiet Gützkow war den beiden Nachbarn, dem Fürstentum Rügen und dem Herzogtum Pommern, nicht gewachsen. 1128 machte sich der Herzog von Pommern Gützkow untertan. In engem Zusammenhang hiermit stehen die Anfänge der Christianisierung Gützkows durch Bischof Otto von Bamberg. Im 13. Jahrhundert kamen deutsche Einwanderer auch in den Raum um Gützkow.

In Folge des Dreißigjährigen Krieges kamen die westlich der Oder gelegenen pommerschen Gebiete und damit auch Gützkow unter schwedische Herrschaft. 1729 brannte die Stadt fast komplett nieder. Nach dem Wiener Kongress 1815 kam Gützkow zu Preußen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Gützkow die einzige Stadt im Kreis Greifswald im Bezirk Rostock. Seit 1990 liegt die Stadt im Osten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern und gehört seit 1994 zum Landkreis Vorpommern-Greifswald.

Stadt Guetzkow

Stadt Gützkow

Urkundlich bekannt seit 1128.

Einwohner: 2794 (31.Dez.2013)

Schulzenhof

Schulzenhof

Seit 1913 gehört der Schulzenhof zu Gützkow.

Besonders erwähnenswert ist, das die berühmte niederdeutsche Dichterin Alwine Wuthenow
von 1824 bis 1848 hier lebte.

Wieck Schlosskapelle

Wieck

1928 wurde das ehemalie Gut Wieck eingemeindet.

Sehenswert ist die Schlosskapelle Wieck, die 1859 erbaut wurde und 1996 bis 2003 rekonstruiert. worden ist.

Meierei Vorwerk Wieck

Meierei (Vorwerk von Wieck)

Die Meierei wurde zusammen mit den Gut Wieck 1928 eingemeindet.
Owstin

Owstin

Owstin wurde zusammen mit den Ort Pentin im Jahre 1961 eingemeindet.

Einwohner: 73 (31.Dez.2013)

In Owstin ist eine Straußenfarm zu finden.

Pentin

Pentin

Pentin wurde 1961 eingemeindet.

Einwohner: 58 (31.Dez.2013)

An der Peene gelegen, bietet der Ort viele Möglichkeiten um das Peenetal zu entdecken.
Urlauber mit Wohnmobilen finden im Rittergut Schloss Pentin  immer einen Platz zum übernachten.

Breechen

Breechen

Seit dem 13. Juni 2004 gehört die Gemeinde Breechen mit den Ortsteilen Breechen und Neuendorf zu Gützkow.

Einwohner: 120 (31.Dez.2013)

Neuendorf

Neuendorf

Seit dem 13. Juni 2004 gehört die Gemeinde Breechen mit den Ortsteilen Neuendorf und Breechen zu Gützkow.

Einwohner: 92 (31.Dez.2013)

Luessow

Lüssow

Zum 01. Januar 2010 wurde die Gemeinde Lüssow nach Gützkow eingemeindet.

Einwohner: 173 (31.Dez.2013)

Sehenswert ist das Landgut Lüssow sowie das alte Schloss in Lüssow.

Koelzin-12-2014

Kölzin

Zum 24. Mai 2014 wurde die Gemeinde Kölzin mit den Ortsteilen Dargezin, Fritzow und Upatel nach Gützkow eingemeindet.

Einwohner: 52 (31.Dez.2013)
Dargezin-12-2014

Dargezin

Zum 24. Mai 2014 wurde der Ortsteil Dargezin nach Gützkow eingemeindet.

Einwohner: 140 (31.Dez.2013)

Dargezin-Vorwerk

Einwohner: 32 (31.Dez.2013)

 

Fritzow-12-2014

Fritzow

Zum 24. Mai 2014 wurde der Ortsteil Fritzow nach Gützkow eingemeindet.

Einwohner: 37 (31.Dez.2013)

Upatel-12-2014

Upatel

Zum 24. Mai 2014 wurde der Ortsteil Upatel nach Gützkow eingemeindet.

Einwohner: 49 (31.Dez.2013)